Frauenarztpraxis Dr. E. Renner
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immunologischer Stuhltest

Dickdarmkrebs ist eine der häufigsten bösartigen Erkrankungen in Deutschland, jährlich erkranken daran 66.000 Personen. Je früher Dickdarmkrebs erkannt wird, desto besser kann er behandelt werde. Im Frühstadium sind die Heilungschancen sehr gut.

Risikofaktoren für eine Darmkrebs-Erkrankung sind z.B.

- erbliche Veranlagung
- ballaststoffarme, fettreiche Ernährung
- sog. Genußmittelmißbrauch (d.h. Nikotin und Alkohol)
- bestehende schwere Entzündung der Darm-Schleimhaut
- andere bestehende Krebserkrankungen (wie z.B. Brustkrebs oder Eierstockskrebs)

Darmkrebserkrankungen können durch nicht sichtbare (okkulte) Blutbeimengungen im Stuhl auffallen. Aber nicht immer stammt das Blut von einem bösartigen Tumor, auch Polypen, Hämorrhoiden oder Einrisse in der Afterschleimhaut können die Ursache sein. Daher wird bei einem positiven Stuhltest eine Darmspiegelung empfohlen.

Zur Feststellung von Blut im Stuhl gibt es 2 alternative Testverfahren:

  • herkömmlich Stuhltest (= Guajak-Test):
    Entdeckungsrate 26 - 40%, kann bei fehlender Diät falsch positive Ergebnisse liefern (Reaktion auf tierisches Blut und bestimmte Nahrungsmittel)
    Leistung der GKV ab dem 50. Lebensjahr
  • immunologischer Stuhltest:
    Entdeckungsrate 86 - 90%; da er nur auf menschliches Blut reagiert ist die Rate der falsch positiven Befunde deutlich geringer und es muß auf keine bestimmte Diät vor dem Test geachtet werden.
    Dieser Test wird von der GKV nicht bezahlt.

Ab dem 55. Lebensjahr zahlt die GKV eine Darmspiegelung als Vorsorgeuntersuchung. Eine unauffällige Darmspiegelung muß erst nach 10 Jahren wiederholt werden.

 

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